Vereinfachte Erklärung von Fonds
10 Freunde/Bekannte legen je 1.000 Euro in einen Topf. Somit befinden sich 10.000 Euro im Topf.
Mit diesem Geld kauft nun ein Experte (der sich mit Wertpapieren gut auskennt) verschiedene Wertpapiere. Der Anteil eines jeden am Topf beträgt also 10% (1.000 Euro). Wenn nun der Gesamtwert der sich im Topf befindlichen Wertpapiere auf z.B. 15.000 Euro steigt, steigt der Anteil 1.500 Euro. Wenn es nicht so gut läuft und sich der Gesamtwert des Topfes auf 5.000 Euro verringert, ist der Anteil natürlich auch nur noch 500 Euro wert.
Ersetzen man nun das Wort "Topf" durch "Fonds" - hat man das Grundprinzip von Wertpapierfonds im Grunde durchschaut. Und 2 wesentliche Vorteile von Fonds sind in der obigen Erklärung auch schon enthalten: Der "Experte" wird in der Praxis als Fondsmanager bezeichnet, mit dessen Börsen- und/oder Wertpapiererfahrung man oftmals besser abschneidet als bei einer Einzelinvestition. Auch der Begriff "verschiedene Wertpapiere" kann in einen wesentlichen Vorteil von Fonds abgeleitet werden: Die Risikostreuung.
Der Fond investiert in unterschiedliche Wertpapiere (Aktien, Anleihen etc.) von unterschiedlichen Firmen/Schuldnern - somit ist das Risiko einer Einzelinvestition (man kauft nur ein Wertpapier und dieses entwickelt sich schlecht) wesentlich geringer. Denn wenn sich ein kleiner Teil des Fonds schlecht entwickelt, können die anderen Wertpapiere das oft locker wieder kompensieren.
